Warum es wichtiger denn je ist, soziale Verantwortung zu übernehmen

Aktualisiert: Okt 6

Zu allererst einmal möchten wir klar stellen, dass wir die jetzige Situation nicht in einem PR Stunt zu unseren Gusten verwandeln wollen. Darum werden wir in diesem Artikel auch nicht gross über die jetzigen Geschehnisse sprechen. Das überlassen wir den Experten. Am Ende dieses Posts werden wir deshalb Links zu hilfreichem Content rund ums Thema Black Lives Matter und Minderheiten posten und empfehlen euch wärmstens, euch auf diesen Seiten zu informieren, wie wir Gruppen und Organisationen, die sich für diese Themen einsetzen, lokal und international unterstützen und uns selber in unserem Verhalten verbessern können.


Allerdings möchten wir heute gerne über ein zusammenhängendes Thema sprechen, nämlich das der sozialen Verantwortung. Als ein nachhaltiges Unternehmen ist uns soziale Verantwortung als einer unserer Grundwerte enorm wichtig. Was verstehen wir unter sozialer Verantwortung? Zum Einen die Verantwortung unserer Mitarbeiter, Partner, Kunden und grundsätzlich allen Mitmenschen gegenüber, zu fairen und menschenwürdigen Bedingungen zu produzieren und zu operieren. Das heisst konkret, dass wir nicht in Entwicklungsländern produzieren, weil wir so mehr Gewinn machen können, sondern lokal einen Mehrwert schaffen und direkt sicherstellen können, dass auch die Arbeiter unserer Partnern zu fairen Bedingungen arbeiten können und ihre Sicherheit gewährt ist. Zum anderen aber auch, dass wir eine Community schaffen, in der sich ALLE wohlfühlen können und Diversität kein Nachteil ist, sondern zelebriert wird. Und zwar nicht nur wenn gerade jemand hinschaut oder ein entsprechender Hashtag am trenden ist, sondern immer.


Und gerade dieser Punkt beschäftigt uns sehr. #Blacklivesmatter, das #metoo Movement, #fridaysforfuture...All diese Bewegungen sind extrem wichtig und sinnvoll. Aber nur dann, wenn sie auch von der Bevölkerung (sprich, uns allen) kontinuierlich unterstützt und fortgesetzt werden. De Facto beteiligen sich sehr viele Leute daran (was richtig toll ist), solange das Thema in den News behandelt wird oder der Hashtag in jedem zweiten Social Media Beitrag zu lesen ist (was nicht so toll ist). Es ist wichtig, dass wir uns jetzt schon darüber Gedanken machen, wie wir das Momentum dieser Bewegungen fortsetzen können, denn nur dann kann sich auch nachhaltig etwas ändern.


Ein erster wichtiger Schritt ist es, sich zu öffnen und genau hinzuhören. Ohne zu unterbrechen, zu hinterfragen oder zu relativieren. Es kann durchaus eine Herausforderung sein, als Nicht-Mitglied einer Minderheit nicht in eine Abwehrstellung zu kommen oder sich rechtfertigen zu wollen. In den Spiegel schauen und sein eigenes Verhalten kritisch zu hinterfragen, macht nicht wirklich Spass. Aber genau deswegen ist es wichtig, es zu tun. Ein zweiter wichtiger Schritt ist, sich bei Fachstellen zu informieren und mehr über diese Themen zu lernen.Und das Gelernte danach umzusetzen. Wir wissen, dass man bei all diesen Themen schnell einmal den Überblick verlieren kann oder sich auch ein wenig überwältigt fühlt. Aber es ist besser, etwas zu tun, Fehler zu machen und daraus zu lernen als gar nichts zu tun. Uns liegt es fern, Leute zu belehren oder zu tadeln, denn wir sind uns selber permanent am lernen. Aber wir denken, dass wir uns alle darauf einigen können, mit dem Lernen,Umsetzen und Verändern zu beginnen.


In diesem diesem Sinne geben wir euch hier die versprochenen Links und wünschen viel Spass und neue Erkenntnisse!


-Black Lives Matter ist ein guter Startpunkt, um sich zu informieren. Sie haben auch internationale Petitionen und verweisen ihrerseits auf weitere gute Links. Website auf Englisch. https://blacklivesmatter.com/what-we-believe/


-Die Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz (GMS) ist ein politisch unabhängiger und überkonfessioneller Verein mit breit gefächerten Aktivitäten, der sich für die Rechte und den Schutz von Minderheiten einsetzt. https://www.gms-minderheiten.ch/


-Humanrights.ch ist eine Informationsplattform rund um das Thema Menschenrechte in der Schweiz. Verlinkt auch auf diverse Organisationen, Anlässe, Spendenaufrufe, etc. https://www.humanrights.ch/de/


-European Network against racism setzt sich für das Ende von strukturiertem Rassismus und Diskriminierung in Europa ein. Website auf Englisch. https://www.enar-eu.org/Board-141


-Me Too ist zwar den meisten ein Begriff, jedoch haben sich wohl nicht alle die Zeit genommen, auf die offizielle Website zu gehen, um sich ein neutrales Bild zu verschaffen und abseits von extremen Befürwortern und Widersachern eingehend zu informieren, was sehr empfehlenswert ist. Gerade Mitglieder von Minderheiten sind viel häufiger von sexueller Gewalt betroffen. https://metoomvmt.org/


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